31.08.2010

Hessischer Staatspreis für Unk Kraus auf der Tendence 2010 verliehen

Zum 60. Mal wurde am Montag, 30. August 2010, auf der Frankfurter Herbstmesse Tendence der Hessische Staatspreis für das Deutsche Kunsthandwerk verliehen.  Den ersten Preis erhielt Goldschmied Unk Kraus.

Die fünfköpfige Jury bestand aus der Journalistin Gabi Dewald aus Lorch am Rhein, Elke Hackner, Goldschmiedin aus Wiesbaden, Mary-Ann Williams, der Vorjahrespreisträgerin aus Leidersbach bei Aschaffenburg, Hartmut Lieb, Leiter der Staatlichen Glasfachschule Hadamar und Dr. Ekkehard Schmidberger, Kustos a. D., Dozent an der Uni Kassel.

 

1. Preis: ironisches Vexierspiel

Schmuckdesign von Unk Kraus
Mit dem ersten Preis zeichnete die Jury in diesem Jahr den Goldschmied und freischaffenden Künstler Unk Kraus aus, der im bayerischen Oberkienberg, Allershausen lebt und arbeitet. Bei der Arbeit an seinen Schmuckhybriden aus Printfolien und Thermoplast stand für ihn die Frage im Mittelpunkt, „ob Schmuck mehr als Zierde ist, was Schmuck kann und darf. Ich spiele mit den Erwartungen an die Wertigkeit des Materials sowie dem Label- und Markenbewusstsein. Mich interessiert es, tradierte Schmuckvorstellungen auseinanderzunehmen und neu zusammenzusetzen, also Schmuck als Handwerksform zu hinterfragen.

Mehr Infos unter:
Bundesverband Kunsthandwerk

www.unkkraus.com

 

Foto Unk Kraus: © Messe Frankfurt Exhibition GmbH


Unk Kraus